Kurzbeschreibung der Neresheimer Klosterkirche

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Neresheim-Hauptseite

Das Innere:
Die Grundrißform bildet ein lateinisches Kreuz.

Die Gesamtlänge misst 83m,
die Breite des Querschiffes misst 35m.

Die Hauptkuppel (24m lang, 20m breit) wird von 4 freistehenden Säulenpaaren getragen.
Von der Hauptkuppel aus schließen sich in beiden Längsrichtungen jeweils 2 quergestellte elliptische Flachkuppeln an, im Querschiff nach beiden Seiten hin je ein längsgerichtetes Kuppeloval.

45 Fenster lassen sehr viel Licht in den Raum fallen.

Die Emporenkrümmung nach innen steht im Gegensatz zur direkt darüber beobachtbaren Gesimskrümmung nach außen.
"Alle Teile des Raumes sind wie durch eine geheimnisvolle Gewalt in Schwingung versetzt und führen gleichsam einen Reigen auf um die Kuppeln". (Keppler)

Martin Knoller fertigte den Freskenzyklus in den Jahren von 1770 bis 1775. Knoller malte in knapp 22 Monaten das gesamte Programm.



Die Mauerhülle ist nichts - der Innenraum ist alles!
Viele Sachkundige äußerten sich in diesem Sinne:
"Die Barockarchitektur nicht nur Deutschlands, sondern Europas, hat weniges, was sich mit ihm messen kann" (Dehio).